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..oder Relikt aus der Saurierzeit? Was ist dran an dem Mythos von Loch Ness? Was für ein Wesen könnte sich überhaupt in diesem Lebensraum aufhalten? Ein Erklärungsversuch setzt bei der Geologie des Sees an. Die schottischen Lochs entstanden um die gleiche Zeit wie die weit verzweigten Seen Skandinaviens. Die Gletscher der späteren Eiszeiten vertieften die Täler noch mehr, bis dann vor etwa 10.000 Jahren das Eis endgültig verschwand. Als die Eisdecke schmolz, stiegen die Wasserspiegel der Seen auf der nördlichen Erdhalbkugel erheblich an, viele Schluchten und Täler wurden überflutet und verwandelten sich in Fjorde. Hier sollen Exemplare des Plesiosaurus, eines eigentlich vor 70 Millionen Jahren ausgestorbenen Wassersauriers überlebt haben. Die weitverzweigten Unterwasserhöhlen und der Lachsreichtum des Sees könnten genügend Nahrung und Lebensraum bieten. Im Laufe der Erdgeschichte wäre dieser Reliktpopulation dann der Rückweg ins Meer abgeschnitten worden. Heute liegt Loch Ness etwa 16 Meter über dem Meeresspiegel.
Sowohl Befürworter als auch Skeptiker des Phänomens von Loch Ness haben bislang eine Vielzahl von möglichen Erklärungen ins Feld geführt, ohne einen letztendlich unwiderlegbaren Beweis zu liefern. Ein Gewinner des Streites um den Mythos steht auf jeden Fall schon seit längerer Zeit fest die Tourismusbranche...
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