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Des Rätsels Lösung...

Bär oder Mär?

Gibt es Anhaltspunkte, dass ein derartiges Wesen tatsächlich existiert haben könnte und vielleicht auch heute noch existiert? Manche Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen dem Mythos Schneemensch und fossilen Funden aus aus dem chinesischen Wuming. Die jüngsten Hinterlassenschaften des Gigantopithecus, einem als ausgestorben geltenden Vorfahren des Menschen, sind immerhin 300.000 Jahre alt sind.

fab8k.jpg (20722 Byte)Seit dieser Zeit hat sich der Himalaya um rund 500 Meter gehoben. Wissenschaftler halten es für möglich, dass nicht nur dieser gigantische Urahn des Menschen, sondern auch andere Spezies in völliger Isolation den Lauf der Evolution unverändert überdauert haben. Allerdings – sollte der größte bisher auf der Erde lebende Primat der Menschheit verborgen geblieben sein, ohne irgendwelche  Funde zu hinterlassen?

Eine weitere Theorie besagt, dass es sich bei dem Schneemenschen schlichtweg um einen Bären handeln könnte. Die rötlich-braune Körperbehaarung, die nur die Handinnenflächen und die Fußsohlen freilässt und die zumeist friedlichen Zusammentreffen mit dem Menschen sind einige Indizien, die den Tibetbären, eine im Himalaya lebende Unterart des Braunbären, ins Rampenlicht als potenziellen Schneemenschen rücken. Doch ob Primatenahn, Bär oder Mär – die Antwort, was wirklich hinter den Geschichten um den Schneemenschen steckt, wird uns die Wissenschaft auch wohl weiterhin schuldig bleiben.

(Bild: K. M. Andersen)

 

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